Two Months with Elli
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Family: Two Months with Elli

Zwei Monate mit Elli

Zwei Monate bin ich bereits schon Mutter. Acht Wochen voller Glück, in denen ich voll und ganz in meiner Babywolke steckte. Ich wollte diese unfassbar kostbare Zeit als Familie genießen, jede Sekunde inhalieren und mich mit jeder Faser meiner Selbst auf meine neue Aufgabe konzentrieren. Denn die Zeit rennt, alles geht so blitzschnell. Obwohl ich mit Händen und Füßen versuche die Zeit anzuhalten.

Schönster Moment

Mit fünf Wochen hatte Elli ihre ersten schweren Tage. Sie war müde, weinte viel und es schien als wäre nichts gut genug. Ich verbrachte quasi 20 Stunden meines Tages damit sie zu stillen. Ihr erster Schub, meine erste richtige Herausforderung. Die Belohnung: Ihr erstes Lächeln. Direkt nach dem Aufstehen, nur für mich bestimmt und das Schönste, dass ich jemals gesehen habe.

Lieblingsbeschäftigung

Trinken, trinken, trinken. Und dann mit verschmierter Milchschnute auf Mama einschlafen. Zum Glück ist das auch meine Lieblingsbeschäftigung. Das ich zu nichts komme? Mein Bein einschläft? Oder ich zur Toilette muss? EGAL!

Elli

Das kann Elli schon

Uns ganz genau beobachten. Egal was wir tun, wohin wir uns im Raum bewegen, sie schaut uns nach. Außerdem freut sie sich jetzt immer, wenn wir das Licht an- und ausmachen und lustige Schatten an der Decke entstehen.

Das mag Elli gar nicht

Es gibt einige Sachen, die meine Kleine ab und zu laut aufschreien lassen. Bauchweh, Hunger. Aber am schlimmsten weinte sie, wenn sie in ihrem eigenen Bett schlafen sollte. Viel zu weit weg von Mama und Papa und noch viel zu groß für sie allein. Ich versuchte es immer wieder, jeden Abend aufs Neue und ließ sie dann doch wieder auf oder ganz nah neben mir schlafen.

Neue Erkenntnisse

Ganz gleich wie man sich die erste Zeit mit Baby vorstellt, was man plant zu tun oder zu lassen und ganz egal, was in all den Ratgebern steht – es kommt anders, als man denkt. Und das ist auch gut so.

Meine Tochter

Schreckmoment

Wenn du nach drei Wochen das Gefühl hast, eine Art Rhythmus gefunden zu haben, wieder so etwas wie Alltag erlebst und meinst, du hast jetzt alles im Griff, verändert sich alles. Das ist sicher. Und das ist schwer.
Für die Kleine, genauso wie für mich.

Dafür fehlt die Zeit

Ich vermisse meine Badewanne. In den letzten Monaten meiner Schwangerschaft gönnte ich mir fast jeden Abend eine Stunde im heißen Wasser. Selbst unter der Geburt entspannte ich bei einem Schaumbad. Seit nun acht Wochen besteht meine „Entspannung“ darin kurz fünf Minuten zu duschen und dabei aufs Babyphone zu schielen.

Darauf freuen wir uns

Sie wird immer aktiver, bewegt sich mehr, schläft weniger, reagiert auf uns und schaut sich alles ganz genau an. Ich liebe es, wie sie mit ihren großen, blauen Augen alles in sich aufsaugst, was man Leben nennt.

Elli acht Wochen alt

Sinnesengel
Jemara7@gmx.de
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