Travel Diary: Come with me to Antwerp - Sinnesengel
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Travel Diary: Come with me to Antwerp

Schon während meiner Recherche zu Belgien stieß ich immer wieder auf Antwerpen.
Die zweitgrößte Stadt Belgiens ist vor allem als „Stadt der Mode“ bekannt und trumpft mit dem drittgrößten Hafen Europas nach Rotterdam und Hamburg auf. Neben der unbeschreiblich schönen Architektur schwärmten alle von der Studentenbewegung und der kreativen Stimmung, die man überall in der Stadt fast greifen könnte.

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Also machten wir uns am Sonntag mit dem Zug auf nach Flandern. Eine Stunde Fahrtzeit von Brüssel entfernt, glaubte ich dann kaum meinen Augen. Anstatt hastig den Zug zu verlassen und schnell den Ausgang zu finden, heißt es am Bahnhof erst einmal staunen und nach oben sehen, hält das imposante Gebäude doch eine 75 Meter hohe Kuppel inspiriert durch das Pantheon in Rom bereit. Wunderschön, imposant und perfekt, um erst einmal ganz in Ruhe anzukommen.

Wir hatten nur einen Tag, um alles zu entdecken und doch ließen wir uns Zeit. Denn Antwerpen ist von der ersten Sekunde an ein Erlebnis. Anstatt gehetzt von A nach B zu stürmen und dabei einen Plan abzuarbeiten, empfehle ich: Lasst euch treiben!

Geht zu Fuß, schaut in Ruhe, genießt die kleinen verwinkelten Gassen, folgt euren Sinnen und entspannt bei einem hausgemachten Eistee auf dem Marktplatz. Spaziert an der Promenade des Hafens vorbei und genießt eine typisch belgische Waffel. Biegt in eine der kleinen Straßen ab und trinkt einen Kaffee, um gewärmt den Windböen am Yachthafen Stand zu halten. Macht eine Hafenfahrt oder besucht die Diamanten-Börse. Macht alles, aber lasst euch nicht stressen. Denn nur dann fühlt ihr die positive Energie, die durch alle Straßen, Gassen und Winkel, in Ateliers, Cafés, Shops, Museen, Bars, Restaurants und öffentlichen Plätze strömt.

Antwerpen hat mich sprachlos gemacht. Diese Stadt hat mich beeindruckt, fast verblüfft.
So sehr, dass ich bald wiederkommen möchte.

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Meine Hotspots in Antwerpen:

Wenn ihr entspannt frühstücken wollte, empfehle ich euch das Café Barnini. Neben Soya Latte, Matcha Tea und Smoothies gibt es hier vegane Kuchen, selbstgemachte Sandwiches und frisch gepresste Säfte. Es ist der perfekte Ort, um Kreative zu treffen und die besten Streetstyles Antwerpens aufzuspüren.

Barnini // Oude Vaartsplaats 10 // Mo-Sa von 8.00 bis 07.00 Uhr, So 08.00 bis 17.00

Wahrlich kein Insider-Tipp, aber dennoch einen Besuch wert: Das Chez Fred. Neben wechselnden Tagesgerichten gibt es hier ein tolle Auswahl typisch belgischer Spezialitäten und sehr leckere vegetarische Gerichte. Wenn das Wetter mitspielt, könnt ihr draußen sitzen und mit euren Tischnachbarn etwas holländisch üben.

Chez Fred // Kloosterstraat 8 // Mo-So ab 10 Uhr

Die Antwerpener Modeakademie gilt als eine der anspruchsvollsten der Welt. Im MoMu (Modemuseum der Provinz Antwerpen) wird die Geschichte der Modeakademie und damit auch die Erfolgsgeschichte der Antwerpener Mode beleuchtet.

MOMU: Modemuseum Provinz Antwerpen // Nationalestraat 28 // Di-So von 10.00 bis 17.00 Uhr

Als bekennender Sushi-Fan überrascht es wohl nicht, aber auch in Antwerpen war ich auf der Suche nach dem besten Restaurant. Und habe es gefunden: Zaowang Sushi. Unglaublich frischer Fisch, nettes Ambiente und ausgesprochen freundlicher Service. Ich empfehle euch eine Reservierung, denn gerade Abends ist es oft überfüllt.

Zaowang // Oude Koornmarkt 22 // Mo-So von 12.00 bis 22.00 Uhr

Und natürlich, wie sollte es anders sein: eine Frittenbude. Schließlich sind wir in Belgien. Besonders lecker ist es bei Frituur Max. Anstehen inklusive. Aber es lohnt sich.

Frituur Max // Groenplaats 12

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Wart ihr schon einmal in Antwerpen?

Sinnesengel
Jemara7@gmx.de
3 Comments
  • samyjoho
    Posted at 11:30h, 18 September Antworten

    Super Post…. tolle Bilder. Da möchte man sofort losfahren. Also, beim nächsten Mal… nimm mich bitte mit.

  • Sabrina
    Posted at 15:46h, 16 September Antworten

    Freue mich immer Posts über mein Heimatland zu lesen :D. War ebenfalls schon ein paar mal in Antwerpen und der Bahnhof macht mich immer wieder sprachlos. Finde man kann Stunden darin verbringen und fotografieren :D.
    Irgendwann gehts nochmal dahin, aber ich überlege mir gerade ob ich nicht mal nen Abstecher nach Brügge mache und danach ans Meer fahre.

    • Sinnesengel
      Posted at 16:09h, 16 September Antworten

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Sabrina. Du musst auf jeden Fall nach Brügge. Es ist wunderschön dort.
      Mein Reisebericht dazu kommt am Samstag.
      Ich möchte so schnell wie möglich wieder nach Belgien kommen, so gut hat es mir gefallen.
      Liebe Grüße
      Jessy

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