Travel Diary: Brussels Is on my Side - Sinnesengel
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Travel Diary: Brussels Is on my Side

„Wollen wir nach Brüssel?“ Er schaut mich überrascht an. Ich merke, wie er zögert, nicht sofort sagt, was er denkt und dann das kleine Glitzern in meinen Augen sieht.
„Ehm. Okay … Ja. Lasse uns nach Brüssel fliegen.“

Ich gebe zu, Belgien ist kein typisches Urlaubsziel, sondern für die meisten nur ein unbedeutendes Nachbarland von Deutschland. Aber für mich stand die Heimat der Praline schon seit Jahren auf der Bucket-List. Ich plante Wochenendtrips nach Brüssel, kalte Herbsttage in Brügge und Weihnachten in Gent oder Antwerpen. Doch es sollte nie sein.

Dieses Mal aber musste es einfach klappen. Hatte ich doch endlich den Richtigen an meiner Seite. Statt an den Strand zog es uns also für den ersten gemeinsamen Urlaub nach Belgien. Nach Brüssel genau, um dann von dort aus Antwerpen und Brügge zu besuchen.

Ich gebe zu, ich hatte von Anfang an eine gewisse Vorstellung von Stadt, Land und Leuten. Und wurde direkt am ersten Tag überrascht. Brüssel ist irgendwie anders, als gedacht. Keine Spur von Langeweile oder mittelalterlichem Flair. Diese Stadt lebt! Und sie hat sich in sekundenschnelle in mein Herz geschlichen. Die wunderschönen Fassaden, die beeindruckenden Plätze, überall Stuck, Putten und Pompöses. Und grün. Man stolpert von Park zu Park um einige Momente später auf einmal am historischen Grand Place zu stehen und seinen Augen kaum zu glauben.

Überhaupt ist Brüssel eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet. So entdeckt man auch all die kleinen Cafés, Chocolatiers und Restaurants und die bezaubernden Boutiquen. Man muss sich einfach treiben lassen. Mit dem Zeitgeist und der Energie der Stadt schwimmen und sich von dem einen oder anderen Native die coolsten Ecke zeigen lassen. Kein Plan haben hat sich noch nie so gut angefühlt.

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Meine Hotspots in Brüssel:

Das L’atelier En Ville ist eine Mischung aus Café, Bar, Interior-Store, Modeshop und Biergarten. Der perfekte Ort, um sich umzuschauen, einen Kaffee zu trinken und vor allem im Sommer den Biergarten zu genießen.

L’atelier En Ville // Rue Haute 64 // Mi-So von 10.00 bis 18.00 Uhr

Noch ist das „Les Filles. Plaisirs culinaires.“ ein absoluter Geheimtipp in Brüssel, denn es wurde erst Ende 2013 eröffnet. Ein super schönes Café, indem man zusammen mit Fremden an langen Tischen zu Mittag oder Abend essen und am Wochenende sogar frühstücken kann! Nicht wundern: das Les Filles liegt in einem ganz normalen Wohnhaus, um hineinzukommen muss man klingeln!

Les Filles. Plaisirs culinaires. // Rue Vieux Marché aux Grains 46 // Mo-Fr von 12.00 bis 21.00 Uhr, Sa-So von 10.00 bis 21.00 Uhr

Street Art in Brüssel ist unschwer zu übersehen. Egal um welche Ecke man biegt, egal welche Straße man entlang läuft, die Chancen über extrem coole Street Arts in Brüssel zu stolpern sind immens. Wer sich mit Street Art auskennt, wird sicherlich in Brüssel einen riesen Spaß dran haben, all die Kunstwerke von bekannten Street Art Künstlern wie „ROA“ zu suchen. In einigen Stadtführern gibt es sogar richtige Street Art Touren.

Het Ivoren Aapje ist eine Buchhandlung wie aus den Harry Potter Romanen. Wer Bücher liebt, wird hier Stunden verbringen wollen. Was auch daran liegt, dass der Besitzer Frederik Deflo und sein Hund einem sofort ans Herz wachsen.

Het Ivoren Aapje // Begijnhofplein 4 // Di-Sa von 11.00 bis 18.00 Uhr

Die Fritten der Brüsseler Frittenbude „Maison Antoine“ in der Nähe des EU-Viertels spielen ganz sicher in der ersten belgischen Frittenliga mit. Selbst die New York Times hat die Fritten zu den besten ihrer Art gekürt. Besonderer Tipp: Die umliegenden Cafés und Bars an der Place Jourdan gestatten das Mitbringen der Frittentüten, so kann man zu seinen Fritten gleich noch ein belgisches Bier genießen.

Maison Antoine // Place Jourdan 1 // So-Sa von 11.30 bis 1.00 Uhr

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Sinnesengel
Jemara7@gmx.de
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